Andalusien – Spanien entdecken
Was gibt es in Andalusien zu sehen?
Die Touristenstädte Sevilla und Granada
Andalusien stand von allen spanischen Regionen am längsten unter islamischer Herrschaft, was sich maßgeblich in der atemberaubenden Architektur zu erkennen gibt. Darüber hinaus ist sie nicht nur wegen ihren vielfältigen Landschaften, ihren kilometerlangen Strände auf der Costa del Sol, ihren malerischen weißen Häusern, ihrem angenehmen Klima und ihrer gastfreundlichen Bevölkerung, sondern auch wegen ihrer historischen Städte ein beliebtes Touristengebiet.
Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens und die viertgrößte Stadt Spaniens, brachte berühmte Persönlichkeiten hervor. Dazu gehört der legendäre „Don Juan“, der als Eroberer der Frauenherzen eine grundlegende Gestalt der europäischen Dichtung ist. Außerdem entdeckte Kolumbus von einem nahegelegenen Hafen die Neue Welt. Eines der bekanntesten Ereignisse sind zweifellos die imposanten Prozessionen in der Karwoche. Sevilla ist gewissermaßen das Zentrum des Stierkampfs und des Flamenco. Auch die vielen eindrucksvollen Monumente, Museen, Kirchen und Klöster unterstreichen die historische Bedeutung der Stadt.
Die Stadt Granada liegt am Fuße der "Sierra Nevada", dem höchsten Bergmassiv in Spanien, der hervorragende Wintersportangebote zu bieten hat. Da zudem das Mittelmeer nicht weit entfernt ist, ist die Stadt für jede Jahreszeit ein ideales Urlaubsziel. Als langjährige Hauptstadt des ehemaligen maurischen Andalusien, verfügt sie über die bedeutendsten Monumente aus dieser Epoche, wie zum Beispiel der berühmte arabische Palast „Alhambra“, der neben zahlreichen Museen eine nennenswerte Sehenswürdigkeit ist.
© Text: benio.de / AF
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